2/28/2015

Dutch Cowgirl

So langsam erhole ich mich von der Grippe, die mich dem Universum sei Dank nur eine kurze Zeit lang gequält hat. Gut so! Ich habe nämlich in diesen Tagen viel vor. Wie schön, wenn mein Körper ausnahmsweise mal auf mich hört.
So. Aber erstmal zurück zu Amsterdam. Ich will nicht dort gewesen sein, ohne euch ein paar Insider-Tipps zu präsentieren. Wo fangen wir an?

Wohnen:
Stilecht im Amsterdamer Hafen, nur fünf Laufminuten vom Hauptbahnhof entfernt, liegt das Hotelboot "Allure" vor Anker. Der charmante Kahn wird von netten und hilfsbereiten Menschen geführt, die jede Kajüte blitzsauber für Gäste vorbereiten. Morgens gibt es frische Croissants und ein umfangreiches Frühstück mit Unmengen von Obst. Natürlich im Preis mit inbegriffen. Auch der Kaffee, der rund um die Uhr trinkbar ist. Es gibt keine Sperrstunde und das Gepäck kann auch nach dem Auschecken dort verstaut werden. Mein Fazit: Unbedingt dort buchen! Wer will in der Stadt der Grachten schon in einem stinknormalen Hotel nächtigen?

Hotelboat Allure
Oosterdok 5


Shoppen:
In der Huidenstraat liegt Vintage-Laden neben Vintage-Laden. Genau mein Revier! Welch' Glück, dass in Amsterdam (fast) alle Klamotten-Shops auch Sonntags geöffnet haben. Yeah! Ganz besonders möchte ich den Second-Hand-Himmel "Zipper" erwähnen, da ich dort eigentlich das gesamte Sortiment mit nach Hause nehmen wollte. Was es dann schließlich geworden ist, seht ihr unten.

Zipper
Huidenstraat 7


Essen & Trinken:
Richtig lecker, preislich angemessen und mit super nettem Personal könnt ihr mit dem "Café Stevens" nichts falsch machen. Die Bedienung ist für einen kurzen Plausch immer zu haben, die Sandwiches sind der Hammer und man kann durch die riesigen Fenster das Treiben auf den Straßen beobachten. Der Boho-Stil lässt einen fast glauben, in einer Pariser Künstler-Kneipe zu sitzen.

Café Stevens
Geldersekade 123

Besichtigen:
Auch, wenn mein persönliches Highlight der Besuch eines echten Vermeers im Rijksmuseum war, will ich euch doch das Amsterdamer "Dungeon" empfehlen. Was mich schon im "Real Mary King's Close" in Edinburgh so begeistert hat, führt das "Dungeon" fort. Man fühlt sich wie in einem Harry Potter-Film, in dem Gemälde plötzlich mit einem reden und alle Schauspieler bis in kleinste Detail ausgestattet sind und sich dem "Dungeon" entsprechend verhalten. Total glaubwürdig und mit Schmackes präsentieren sie lebensecht die gruselige Geschichte Amsterdams rund um Schiffssklavenhandel, Mord und Leichenfledderei. Ich habe mehr als einmal die Augen zusammen gekniffen, weil ich wirklich Angst hatte. Und ich bin nicht leicht zu erschrecken. Wirklich eine gruseltastische Erfahrung, die auch noch lehrreich war!
Rokin 78
 

Hemd - Cowhand Western Shirts 
Hose - H&M
Weste - Forever 21
Stiefel - Bonita


Das Western Shirt stammt aus dem "Zipper" in Amsterdam. Für einen Zehner war es mein. Es ist eigentlich ein Männerhemd. Und ein Westernhemd. Aber sieht es in der Combo nicht genau richtig aus? Wie ich immer sage: Tragen was gefällt und was eigenes draus machen. 

Zusätzlich habe ich dort noch eine Fake-Lederleggins erworben, aber leider leider habe ich sie nicht anprobiert und ich passe nur mit Qualen hinein. Hmpf. Deshalb bin ich hier auf meine Allzweck-Hose ausgewichen, die ihr ja schon zur Genüge kennt. Ich verspreche, mir mal demnächst was anderes anzuziehen. Da das aber so ziemlich die einzige Hose ist, die ich besitze, ist das ein bisschen schwierig. Ich bin ja mehr so der Kleider-Typ.

Die Weste stammt ebenfalls aus Amsterdam und juhu! Endlich hat das Gesülze nach einer Fake-Fur-Weste ein Ende! Endlich habe ich eine! Und liebe sie. Der einzige Wehmutstropfen: Sie haart. Sieht man hier auch bedingt. Habt ihr da Tipps gegen? Haarspray? Mal kräftig bürsten? Andere Vorschläge?

2/26/2015

Traum von Amsterdam

Wer meinem Instagram-Account folgt weiß ja schon, dass ich mich in Amsterdam vergnügt habe (ganz lieb und mit nur einer Sünde: Ich habe Bier getrunken, da ich gemerkt habe: Ich habe ja Geburtstag in der Fastenzeit. Da möchte ich zumindest anstoßen!). Jetzt bin ich wieder zurück und es hat mich erwischt. Fieber, Halsweh, Schnupfen, die ganze Palette. Deshalb sage ich jetzt auch nicht viel sondern lasse die wunderschönen Bilder sprechen. Wie schön, wenn man mal zwei Fotografen an der Hand hat!

















Rock und Mütze - H&M
Jacke und Schuhe - Primark
Ketten - Kurafuchi

2/24/2015

#NoRulesJustFun

"Grün und blau schmückt sich die Sau!" - das ist das erste, was mir durch den Kopf geht, wenn ich den Ausdruck "Fashionregel" höre. Und ich muss ehrlich sagen, bisher habe ich mich immer dran gehalten. Weil mich diese Regel von Kindheitsbeinen an begleitet, habe ich eine richtiggehende Abneigung zur Kombi aus beiden Farben entwickelt. Aber warum eigentlich? Dann dürfte ich auch kein enges Oberteil tragen, wenn mein Rock ebenfalls körperbetont ausfällt. Auch eine Moderegel, nach der sich viele richten, ich aber nicht. Wenn ich so drüber nachdenke, begehe ich eigentlich täglich Modesünden: Ich trage selten Kleidung in meiner Größe, sondern ziehe an, was ich an mir gut finde. Manchmal bin ich von Kopf bis Fuß nur in eine einzige Farbe gekleidet. Ich mixe labberige T-Shirts mit Blazern, vergesse all zu oft meinen Lippenstift, wenn ich mich ansonsten aufgestylt habe. Und ja: Ich gehe gern im Jogger einkaufen. Jeden Samstag.

Und wer sind diese Menschen auch, die meinen, uns vorzuschreiben, was wir wann zu tragen haben? Mode sollte Spaß machen und nur einer einzigen Person gefallen: Einem selbst. Und wenn ich Mops-T-Shirts und Ganzkörperstrampler tragen will, dann tue ich das! Bisher stand die Modepolizei noch nicht vor der Tür. Und auf abschätzige Blicke und dumme Kommentare anderer gebe ich nichts mehr. Denn wer nötig hat, mich nach meiner Kleidung zu beurteilen, der tut mir leid. Ganz ehrlich.



Kleid - H&M
Statement-Kette - Zara
Strumpfhose & Pumps - Primark


Auf die Idee zu meinem Beitrag hat mich OTTO* mit der Aktion #NoRulesJustFun gebracht, die eben genau das zum Thema macht: Spaß am eigenen Kleidungsstil. Es gibt keine Regeln. Schön ist, was gefällt. Und deshalb habe ich mich in mein neues, endschickes Kleid mit Strukturmuster geworfen, das eigentlich zu elegant für den Alltag ist. Aber nicht mit mir! Denn das wäre wieder eine Regel, der ich natürlich nicht folgen will. Stattdessen kombiniere ich das Kleid mit meinen Fuchsstrumpfhosen und meinen neuen, bunten Meerjungfrauen-Haaren. Strange trifft schick. Genau so, wie es sein muss! Noch einen draufgesetzt mit meiner Lieblings-Statement-Kette und einem schönen Paar Pumps, damit es am Glamour-Faktor nicht mangelt. Dafür schön die Augen mit Mascara und Eyeliner betont und noch mal richtig die Haare verwuschelt. Und nein - ich gehe nicht in den Club, sondern bezähme den Alltag mit meinem neuen Lieblingslook. Denn #NoRulesJustFun! 

*Link und Video wurden mir zur Verfügung gestellt, Bilder und Texte sind von mir.


2/23/2015

Heute bin ich Grunge

Fun Fact: In meinen Teenie-Jahren war ich großer Fan von Hole, der Band von Courtney Love. Mag man von ihr halten, was man will: Hole hat gerockt. Oder besser: Gegrunged. Fun Fact 2: Nirvana war nie so mein Ding. Bitte nicht hauen! Für Geschmack kann ja keiner was. 
Ich habe eine richtiggehende Musikliebhaber-Reise hinter mir in meinem Leben, die wirklich nichts ausgelassen hat: Angefangen bei David Hasselhoff über Boybands zu Grunge, Klassischer Musik, Musicals und Indie-Rock. Und stolz drauf. Wenn S Club Seven und Britney laufen, kann ich mitsingen, ich kenne jedes Wort von "Don't stop believin'" von Journey, war schon in "Wicked" und sogar zweimal in der "Rocky Horror Show" und wenn ich mein schönstes Konzert aufzählen müsste, wäre das wohl eine 50:50 Entscheidung zwischen Dido und Joshua Radin. Einen soften Spot habe ich übrigens für Leonard Cohen. Leonard geht immer!

Und jetzt? Ich muss sagen, dass ich schon seit Jahren so gut wie keine Musik höre. Die Charts sind mir unbekannt, weil ich Radio hasse (und ich muss auch sagen, dass mir Pitbull, Guetta und Konsorten jetzt nicht so zusagen, dass ich sie mir anhören müsste). Zu Hause habe ich immer viel zu viel zu tun, um Musik zu hören. Und wenn ich dann mal Zeit habe, lese ich lieber oder schaue mir eine Serie an. Höchstens in der Bahn komme ich mal dazu, das ein oder andere Lieblingsalbum durchzuhören, aber das sind dann immer All-Time-Favourites. Ich habe mir vorgenommen, mindestens einmal die Woche ein neues Album anzuhören. Denn früher habe ich Musik immer geliebt, spiele selbst Gitarre und singe, und das kann doch nicht sein! Habt ihr Tipps für neue Musik, die ich definitiv nicht kenne (weil ich nichts neues kenne!)?

Und im Gegenzug hier von mir für euch eine Liste zehn meiner liebsten Lieder (limitiert, weil ich sonst aus dem Aufzählen nicht mehr rauskäme):

1. Peter Gabriel - "The book of love"
2. The Middle East - "The darkest side"
3. Bon Iver - "Skinny love"
4. Scars on 45 - "Friday I'm in love" 
5. Boy - "July"
6. Clare Bowen & Sam Palladio - "Fade into you"
7. Leonard Cohen - "Hallelujah"
8. Sarah McLachlan - "Full of Grace"
9. The Pretty Reckless - "Zombie"
10. Naked Raven - "Saviour"




Hai-Shirt - Zara
Hose - H&M
Schuhe - Primark
 

Mein liebstes Hai-Shirt habe ich euch vor Jahren schon mal vorgestellt, aber ich hatte es lange Monate bei meinen Eltern vergessen und jetzt bin ich so froh, es wieder zu haben, dass ich es gar nicht mehr ausziehen will! 
Meine schwarze Hose mit den Fake-Lederstreifen an der Seite ist ein Dauerbrenner, den man zu allem anziehen kann. Das einzige, was nervt: Weil ich keine Hüfte habe, rutscht der blöde Gummizug immer nach unten und es gibt keine Gürtelschlaufen.
Die Schuhe gehen langsam aus dem Leim und ich brauche Ersatz, aber da ich sie letztes Jahr fast jeden Tag getragen habe, kann ich verstehen, dass sie langsam aufgeben. Mal sehen, ob ich irgendwo ein ähnliches Paar auftreiben kann. Ich denke, dass sie auch dieses Jahr noch zu jedem Outfit passen.

2/21/2015

Besser Essen: Walnuss-Eier mit Reis

Ich muss sagen, mein Transformations-Monat Februar lässt sich nicht soooo gut an wie der Januar. Mit Karneval und so. Da lässt man das gesunde Leben doch ein bisschen schleifen. Und im Fitnessstudio war ich auch noch nicht. Ja, ich weiß. Schande über mein Haupt.

Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ich habe tatsächlich viel mehr gekocht und gesund gegessen als in den Monaten zuvor. Rückschläge kommen vor und dürfen eine Person nicht davon abhalten, es noch mal zu versuchen. Also weiter machen!

Obwohl ich nicht religiös bin, habe ich mir die Fastenzeit zum Anlass genommen, noch mal eine Schippe drauf zu legen. Ist ja ein so guter Zeitraum wie jeder andere auch. 40 Tage also gesund essen, keine Süßigkeiten, kein Alkohol. Einen Tag habe ich schon geschafft, während ich dies hier schreibe. Ist doch schon mal was! Und ihr so? Fastenzeit yeah oder ney?



 
 Für zwei Personen:
1 Beutel Reis
3 Eier
1 Handvoll Walnüsse
500 gr Salami
Salz
Pfeffer
Öl
Tabasco
Geriebener Ziegenkäse
 

Wenn ich schon mal Rezepte hier poste, was ich ja eigentlich nicht tue, dann soll es auch etwas Ausgefallenes sein. Heute habe ich ein sehr einfaches, leckeres und interessantes Gericht für euch ausgewählt: Walnuss-Eier mit Reis.

Reis für zehn Minuten kochen. Dann mit etwas Öl in der Pfanne braten. Walnüsse dazu geben und ebenfalls braten. Mit Pfeffer, Salz und Tabasco abschmecken. Die Eier drüber geben. Am Ende die Salamischeiben für ein bis zwei Minuten hinzu geben. Alternativ könnt ihr natürlich auch Hühnchen mit anbraten oder Fleisch ganz weglassen. Wie ihr möchtet. Zum Schluss, wenn sich die güldene Masse auf eurem Teller befindet, noch ein bisschen Ziegenkäse drüber reiben. Und fertig!

Zeitaufwand: 15 Minuten.
Geschmacksfaktor: Perfektion!

2/19/2015

Big bird

Ich habe Angst. Sehr oft. Denkt man gar nicht, ist aber so. Eine neue Herausforderung an der Arbeit, ein erstes Date, die Zukunft, Angst vor Flügen und der Höhe - und dann habe ich noch nicht die kleinen Dinge aufgezählt, die mir die Knie zittern lassen. Unangenehme Telefonate beispielsweise. Wenn meine Katze krank wird. Oder sich ein Mensch nicht meldet, obwohl er es angekündigt hat. Auf einer Party zu sein und keinen zu kennen. Am Ende des Geldes noch ganz viel Monat übrig zu haben. 
Angst vor dem Tod, Krankheiten, dem Zustand der Welt... mir kann niemand erzählen, dass es den meisten Menschen nicht genau so geht. 

Angst ist ein großer Faktor in unser aller Leben. Aber auch ein wichtiger. Denn Angst spornt uns an. Angst warnt uns vor gefährlichen Situationen. Angst ist gesund. Bis zu einem gewissen Maß. Wovor wir Angst haben, entwickelt sich aus erlebten Situationen und dem Umgang unserer Vorbilder damit. Ich zum Beispiel fange schon an zu Heulen, wenn ein Flugzeug erst auf dem Rollfeld steht. Früher bin ich mehrere Male im Jahr freudig grinsend durch die Weltgeschichte gejettet. Aber seit einem sehr holprigen Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen ist es damit aus. Und was unsere Vorbilder angeht: Hat Mama schon Panik vor Viren und Bakterien, dann kann es gut sein, dass wir uns zu Germophoben entwickeln.

Gegen meine Flugangst ist bisher noch kein Kraut gewachsen. Ich vermute mal, dass sich das wieder legt mit der Zeit. Ging mir mit dem Reiten auch so. Jahrelang auf dem Rücken der Pferde verbracht, dann böse abgeworfen worden (Pferde hassen mich nämlich!) und danach einen hohen Bogen um die Vierbeiner gemacht. Und irgendwann war die Angst einfach fort. Heute habe ich gar keine Probleme mit dem Reiten mehr (wohl aber Pferde noch immer mit mir - aber das ist eine andere Geschichte...). Gegen meine kleinen Alltagsängste allerdings habe ich einen tollen Trick. Ich denke dann: "Morgen um diese Uhrzeit ist alles vorbei." Und das hilft. Denn Zeit ist relativ. Und wenn der Tag dann um ist, kommt mir meist der Gedanke: "Deshalb hast du dich so verrückt gemacht?" Die Zeit vor dem Ereignis, das man gerne vermeiden möchte, zieht sich nämlich meist wie Kaugummi. Ist es dann aber so weit, geht sie rasend schnell herum. Kennt ihr das? Wovor habt ihr Angst?




Ohrringe, Kette und Brosche - Faitmaison 
Pullover - Lerros Moden
Strumpfhose - Primark
Hemd - H&M


Schande über mein Haupt! Erst jetzt komme ich dazu, hier meinen geliebten Gewinn aus dem Curvy Christmas Adventskalender 2014 zu posten. Das 11. Türchen auf Reizende Rundungen brachte mir meinen neuen Lieblingsschmuck, den ich, passend zu meinen Haaren, auch ständig trage. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Katrin, die einen meiner absoluten Lieblingsblogs führt. Sie ist nicht nur schön und stylisch, sondern schreibt auch die besten Texte!
Die Einhorn-Brosche, die Galaxie-Ohrringe und die Großer-Wagen-Kette stammen aus dem Shop von Faitmaison. Damit haben mich Maria und Tina zum Fan gemacht und ich beäuge jetzt schon die Hasen- sowie die Alice-Brosche.

Ansonsten trage ich einen Lagen-Look, in dem ich mich ein bisschen wie Bibo aus der "Sesamstraße" fühle. Gelbe Strumpfhose, gelber Pullover, darunter ein handelsübliches Männerhemd (weil länger) und darunter noch mal ein komplettes Kleid vom Flohmarkt. Eins steht fest: Heute friere ich nicht!

2/17/2015

Liebster Award: Discover new blogs!

Guten Morgen, meine Lieben! Für mich ist der Karneval vorbei und ich muss ein bisschen entspannen. Da kommt die Nominierung zum Liebster-Award von einer meiner Lieblingsbloggerinnen genau richtig. Stefanie von Unicorns don't cheat hat mich getagged und dem folge ich doch gerne und danke sehr (Wenn ihr kreative DIY-Inspirationen, leckere Rezepte oder geniale Einrichtungsideen sucht, seid ihr bei ihr genau richtig!). Denn was macht mehr Spaß, als Fragen über sich selbst zu beantworten? Ich meine, hallo?! Die Psychotests in der BRAVO? "Meine besten Freunde"-Alben in der Grundschule? I rest my case.




1. Welche drei Worte beschreiben dich?
Zuverlässig, abenteuerlustig, naiv - klingt nach einer komischen Mischung, ist aber so. Ich hasse nichts mehr, als in Schubladen gesteckt zu werden. Ich würde auf der Stelle nur zum Frühstücken spontan nach Paris fahren, aber am nächsten Tag dann auch pünktlich an der Arbeit erscheinen, weil man das so macht.

2. Was machst du am liebsten, wenn du nicht bloggst?
Ich liebe Serien Binge-Watching. In der letzten Woche habe ich alle Staffeln von "Brooklyn Nine-Nine" hintereinander weg geschaut. Andere Lieblingsserien: "Oz", "The Office", "Parks & Recreation", "Game of Thrones", "Homeland", "Buffy", "Angel", "Law & Order"... 

3. Welches Buch liest du gerade und kannst du es empfehlen?
Im Moment lese ich zum dritten Mal "Die Nachtwächter" von Terry Pratchett. Terry Pratchett schreibt sehr intelligente und witzige Fantasy und innerhalb seiner "Scheibenwelt" gibt es verschiedene Reihen. Die Buchserie rund um die Nachtwache ist meine Lieblingsreihe und so alle zwei bis drei Jahre lese ich sie nochmals. Und ja, ich kann das Buch sehr empfehlen, würde aber die vorherigen fünf zuerst lesen, um es zu verstehen.

4. Zu welchem Lied kannst du immer tanzen?
Zum "Shoop Shoop Song" von Cher! 

 

5. Und zu welchem Lied weint es sich am Besten?
"9 Crimes" von Damien Rice. Zu allem von Damien Rice.

 


6. Welchen Online-Shop kannst du empfehlen?
"Mollie & Fred" aus England. Da habe ich meine wundervolle neue Vase her, die ich auf Victorias Blog In the frow gesehen habe. Sie war innerhalb einer Woche hier und ich habe dort schon tausend Sachen gefunden die ich auch haben will!



 
7. Was hilft dir bei schlechter Laune?
Das "Minions" Spiel für's Smartphone. Ohne Spaß. Ein paar Runden spielen und der Kopf ist angenehm leer. 

8. Was ist dein Lieblingsplatz in deiner Wohnung?
Mein Bett. Für immer und für alle Zeiten mein Bett!
 
9. Was liegt gerade neben dir?
Mein ständiger Begleiter: Mein Smartphone. Ja, ich bin ohne aufgeschmissen. Ja, ich bin süchtig. Ach verdammt, wir leben eben in einer digitalen Welt. Gewöhnt euch dran, all ihr Ablehner da draußen!
 
10. Was machst du als erstes, wenn du nach Hause kommst?
Mindy kuscheln, die wohl goldigste Katze der Welt. Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich sie letztes Jahr adoptiert habe.


 

11. Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Früher der absolute Morgenmuffel und jetzt zu meinem Leidwesen Frühaufsteher. Um spätestens 6:30 Uhr sitze ich kerzengrade im Bett. Wenn ich dann auf war, etwas gegessen habe und einen Tee getrunken, kann ich mich auch noch gut ein paar Stündchen wieder schlafen legen. Seltsame Sache...


Das war's von mir und jetzt seid ihr dran! Die Regeln:
  • Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  • Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört. Benutze dazu gerne das Awardbild.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Formuliere selbst 11 neue Fragen.
  • Nominiere bis zu 11 weitere, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten
  • Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung
Ich nominiere:
Bearnerdette von "Bearnerdettes Welt"
Sophie Henson von "Sophie's Story"
Rona von "Three pink cats" 
Madeline von "Foxface Dreams"

Und jetzt noch meine Fragen:
1. Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
2. Mit welchem toten Promi würdest du gerne mal Tee trinken gehen?
3. An welchem deiner Einrichtungsstücke hängst du am meisten und warum?
4. Deine Lieblingsstadt?
5. Hunde oder Katzen?
6. Was war der beste Ratschlag, den du jemals erhalten hast?
7. Wen bewunderst du?
8. Wie stellst du dich dir selbst in zehn Jahren vor?
9. Ohne welches Buch kannst du nicht leben?
10. Mit wem würdest du dein Leben tauschen wenn du könntest?

Ich hoffe, ihr habt so viel Spaß beim beantworten wie ich beim Ausdenken. Ich bin gespannt!
 

2/15/2015

Muffel

Wie ich ja schon ausgiebig erwähnte, bin ich Karnevalsmuffel. Ich mag es außerdem nicht, länger als bis zwei Uhr in der Nacht auszugehen. "Nothing good happens after 2 a.m.", wie es bei How I met your mother so schön heißt. Ich umarme nicht gerne Menschen, die ich treffe, weil ich Körperkontakt oft nicht mag. Ich verabschiede mich nicht, wenn ich von einer Party verschwinde, denn dann versuchen alle, mich umzustimmen und DAS mag ich auch nicht. Was noch? Ich bin im Sommer lieber drinnen als draußen, weil ich es mag, meine Sachen um mich zu haben. Marzipan und Lakritz esse ich einfach nicht. Herzchen in allen Variationen meide ich. Und manchmal, oder eher oft, will ich rein gar nichts machen und bin damit zufrieden.

Und jetzt kommen wir zu meinem großen Problem: Ich kann nicht nein sagen. Egal, wie muffelig ich bin - wenn jemand fragt, ob ich bei einer Aktion dabei bin, dann bin ich am Start. Party, Überstunden, Spazieren gehen: Annika sagt immer ja. Ob sie Lust hat oder nicht. Weil ich es ebenfalls hasse, die Menschen, die ich gern habe, zu enttäuschen. Dabei können sie es sicher verkraften, wenn ich mal nicht dabei bin. Oder sie selbst eine Aufgabe erledigen müssen. Oder ich den Marzipan-Kuchen eben nicht esse, auch wenn er in stundenlanger liebevoller Backanstrengung entstanden ist, verdammt! Und trotzdem ist da immer das schlechte Gewissen, das mich dazu treibt, mich dann zumindest ausgiebigst zu entschuldigen. Und mich wenn es geht zu revanchieren. Total dumm. Denn die Menschen, die mich gern haben, wollen sicher auch, dass es MIR gut geht. Und wenn ich eigentlich keine Lust habe, etwas zu unternehmen, dann wirkt sich das ja auch auf die Gesamtstimmung aus, wenn ich trotzdem dabei bin.

Ich muss also endlich lernen, nur noch das zu tun, worauf ich Lust habe. Denn es ist MEIN Leben. Kennt ihr das oder habt ihr keine Probleme damit?


 Kleid - H&M
Strumpfhose - Primark
Cardigan - MS Mode


Das hier ist meine Karnevals-Alternative, falls ihr damit auch nicht wirklich was anfangen könnt, aber trotzdem feiern gehen wollt. Ich trage komplett blau (mögliche Antworten auf die Frage: "Als was gehst du denn?" - 1. Blau. 2. Pfau 3. Blauer Pfau.) und meine neuen, blauen Ombre-Haare passen ganz hervorragend dazu. Ich bin noch immer ganz verliebt. Und irgendwie habe ich mich so in das Outfit verschossen, dass ich es eigentlich auch im Alltag so tragen würde. Für's Weggehen später tausche ich den kuscheligen Cardigan gegen einen Blazer und ich bin good to go.

2/13/2015

Himmel voller Geigen

Eigentlich wollte ich nichts zum Thema Valentinstag schreiben. Das Internet explodiert auch so schon. Und auch der Rest der Welt scheint auf Wolke 7 zu schweben. Oder eben nicht. Denn das fällt auf: Es gibt nur Pro oder Contra, nichts dazwischen. "Eine Erfindung der Grußkartenindustrie" und "Ich zeige meinen Liebsten lieber das ganze Jahr über, was sie mir bedeuten" vs. "Soooo romantisch." 

Ich bin da ambivalent. Hätte ich einen Freund, würde ich ihn zwingen, mir Blumen zu kaufen und den Tag im Bett zu verbringen, mit viel Pizza und einem Serienmarathon. Ja, das ist meine Vorstellung von Romantik. Ist doch schön, für Knuddeln und Kuscheln einen Anlass zu haben. Nun bin ich aber Single. Aber auch das macht mir nichts. Ich habe mir selbst Blumen gekauft (naja, nicht des Valentinstags wegen, sondern weil mir danach war.). Ganz davon abgesehen dass auch Karneval ist (von dem ich wirklich nicht viel halte, aber ihn im Sinne der sozialen Kontaktpflege nutze) zieht mich der Tag trotzdem nicht runter. Denn meine Gefühlslage einem Datum anzupassen, das ist doch Blödsinn. Klar ist es an vielen Tagen doof, Single zu sein. Aber das hat doch mit dem Valentinstag nichts zu tun. 

Nicht das Datum ist entscheidend, Anlässe sind es eher, die mich traurig machen. Wenn alle Freunde und Freundinnen etwas mit ihren Partnern unternehmen und man selbst zu Hause sitzt zum Beispiel. Aber dann gibt es ebenso viele Tage, an denen ich mich wohlig im Bett räkele, in meinen alten Schlabberpullis, mit Dutt und ungewaschenen Haaren, und dem Universum danke, dass ich über meine Zeit frei verfügen kann. Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Und das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite. Aber jetzt genug der Sinnsprüche. Ob ihr Valentinstag feiert oder nicht: Euer Wert hängt nicht von anderen Menschen ab, sondern nur von der Meinung, die ihr selbst über euch habt. Immer dran denken, wenn es mal schwierig ist. Es macht nicht glücklich (denn das hängt von so vielen Faktoren ab), aber es hilft! Oder was meint ihr?


 
Kleider - H&M
Strumpfhose - Primark


Ich habe schon immer eine heimliche Affinität zu Spitze. Dieses Kleid ist perfekt: Nicht nur sieht es aus wie Omas Platzdeckchen, es hat auch noch diesen Boho-Charme, den ich liebe. Darunter gab es mal ein ekeliges, eingenähtes weißes Polyester-Unterkleid, aber das habe ich rausgeschnitten und weggeworfen. Jetzt trage ich ein Basic-Kleid von H&M darunter, das ein bisschen wie ein Bodycon-Dress wirkt. Viiiiiel besser. Dazu Chandeliers und braune Stiefel und fertig ist die Nummer. 

Wer meinen Instagram-Account kennt, konnte schon meine blauen Ombre-Haare bewundern. Ich liebe sie einfach. Die Farbe nennt sich "Peacock Blue" und ist von Crazy Color. Ich bin damit bisher sehr zufrieden, weil sie sich ohne große Farbspritzer auftragen ließ. Sie tropft nicht, eine halbe Stunde Einwirkzeit langt und sie ließ sich auch sehr gut ausspülen. Ein kleines Minus: Von der Badewannenoberfläche geht sie semi gut ab. Da muss man wirklich schrubbeln. Ansonsten Daumen hoch!

2/11/2015

Besser Essen: Süße Birne mit Zwiebelsuppe

Langsam werde ich zum Suppenkasper. Aber keine Angst, das nächste Rezept dann dreht sich hauptsächlich um Fleisch. Natürlich jetzt nicht so der Hammer für Vegetarier. Aber ich liebe Fleisch. In allen Variationen. Und es ist ja mein Blog. Außerdem denke ich, dass sich das Rezept auch mit Soja machen lassen dürfte. Aber dazu nächste Woche. 

Jetzt noch mal ein ungewöhnliches, doch gesundes Suppenrezept, das süß und deftig verbindet. Ich liebe ja Essen, das die Geschmacksknopsen herausfordert. Wie Schokolade mit Chili. Man kommt nie auf die Idee, aber wenn es dann auf der Zunge liegt, explodiert die Begeisterung. Und so ist es auch bei nun folgender Birne-mit-Zwiebelsuppe. Guten Appetit!



Für zwei Personen:
1 große Birne
4 Esslöffel Honig
1/4 Liter Milch
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 große Kartoffel
Pfeffer
Salz


Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze). Die Birne in vier gleich große Stücke schneiden, ein Kreuz hinein schnitzen und über dieses Honig träufeln. Dann kommen die Stücke für zehn Minuten in den Ofen.

Zwiebel in Streifen schneiden. Kartoffel in Würfel. Beides zusammen in einem Topf andünsten. Dann mit Pfeffer (ruhig ordentlich!), Salz und der Gemüsebrühe mischen. 10 Minuten lang durchkochen. Zum Schluss Milch dazu geben. Noch einmal 5 Minuten lang köcheln lassen. Wer die groben Stücke in der Suppe nicht mag, kann alle Bestandteile auch vorher durch den Mixer jagen. Dann wird die Suppe dickflüssiger. Birne klein schneiden und in die Suppe tunken. 

Zeitaufwand: 25 Minuten.
Geschmacksfaktor: Durchgeknallt, aber deliziös! 

2/09/2015

Mother of dragons

Ich liebe es, meine Haarfarben zu wechseln wie andere ihre Kleidung. Schon als Kind gab es nichts Größeres für mich, als "so zu tun, als ob". Wenn ich mein Zimmer aufräumen musste, stellte ich mir vor, ich sei eine Magd, die eigentlich eine verzauberte Prinzessin ist. Mein liebstes Spielzeug waren alte Gardinen meiner Oma, die ich zu Himmelbetten und Hochzeitskleidern umfunktionierte. Und wenn ich am Wochenende mit dem Fahrrad unterwegs war, verwandelte sich das in mein treues Ross, mit dem ich die Welt erkundete. 

Vielleicht hätte ich Schauspielerin werden sollen. Das war auch lange mein Wunsch. Denn so hätte ich von Leben zu Leben hüpfen können. Nicht, weil mir meins nicht gefällt. Sondern weil ich in der kurzen Zeit, die ich auf Erden habe, so viel wie möglich erfahren möchte. Nicht aus Geschichten, sondern am eigenen Leib. Und ein Schauspieler kann mal Arzt, mal Ballerina oder Ritter sein, und wird auch noch dafür bezahlt. 
Leider hat sich das niemals ergeben. Dafür bin ich jetzt Journalistin, was eigentlich noch besser ist. Denn so stehe ich nicht ständig im Rampenlicht und kann trotzdem in das Leben anderer Menschen hinein schnuppern. Und ich muss noch nicht mal Texte auswendig lernen. Und wenn es mich mal wirklich juckt, wechsele ich eben die Haarfarbe. 

Das macht mich nicht zu einem anderen Menschen. Ob rot, braun oder grün-gestreift - ich bleibe laut, schüchtern, sarkastisch und naiv. Aber wer Leute nach dem Aussehen beurteilt, der hält mich für ein Mysterium. Wie kann das "graue Mäuschen" ohne Make-up und mit straßenköterblonden Haaren plötzlich eine blauhaarige Hippie-Tussi werden und tagsüber dann im Business-Outfit aufkreuzen? Diese Fragen stellen sich nur oberflächliche Personen und so werden sie schnell enttarnt. Wer nicht ausserhalb der Box denken kann, hat in meinem Leben nicht viele Chancen. Ein Frühwarnsystem.

Ein Fan des Karnevals bin ich trotzdem nicht. Jetzt habe ich mich geoutet. Und das in Köln. Wenn es nur um das Verkleiden gehen würde, wäre ich dabei. Können wir uns nicht alle in Kostüme werfen und Tee trinken gehen? Aber nein. Der Humor ist nicht meins, ich HASSE Schunkeln und wenn mir noch ein Besoffener seine Liebe gesteht, muss ich ihn leider anschreien. Ich habe in meinen fünf Jahren hier noch keinen Umzug live gesehen und bin auch nicht traurig darüber. Einen Tag gebe ich mir, den Rosenmontag, aber dann reicht es auch. Denn zuzüglich zu der Faschingssitzung in meinem Heimatort (ja, es ist schwierig, zwischen Fasching und Karneval zu wechseln. Ich habe in Köln schon das ein oder andere Mal verbal einen auf den Deckel bekommen...) reicht mir das dann auch für den Rest des Jahres. Wie ist es bei euch so? Karneval Top oder Flop?


  

Meine absolute Lieblingsserie ist "Game of Thrones" und ich plane schon seit Jahren ein Daenerys Targaryen-Kostüm. Da ich aber, wie oben erwähnt, Karnveal so grausig finde, ist nie etwas draus geworden. Dieses Jahr aber habe ich mich mal aus meinem Loch der Abscheu heraus geschwungen (schließlich gibt es keine falschen Partys, nur die falschen Leute, mit denen man hin geht.) und mir die Mutter der Drachen zum Vorbild genommen. Dazu muss ich sagen, dass ich nichts schlimmer finde als ein gekauftes Kostüm. Die sind meist aus Polyester, riechen nach zehn Minuten wie eine Abfalltonne und warm halten sie auch nicht. Und so habe ich mit mit dem Mehrwert im Auge ein normales Kleid bestellt, das von Schnitt und Farbe an das der Drachenkönigin in der Serie erinnert. Zusammen mit meiner Allzweck-Perücke entstand dieses Kostüm. Ich finde, das kann sich sehen lassen. Damit wäre die Faschingssitzung abgehakt. Für den Rosenmontag wird es stilecht eine andere Verkleidung geben. Was verrate ich aber noch nicht... Lasst euch überraschen.

2/06/2015

Besser Essen: Tomaten-Bananensuppe

Wie schon angekündigt, soll es im Februar um bessere Ernährung und allgemeines Wohlbefinden gehen. Bei mir ist das ja so: Mein Magen ist so ziemlich auf jedes Essen dieser Welt allergisch. Was ich nicht vertrage: Milchprodukte, Fette, Obst, scharfe Gewürze und Weißmehl. Da bleibt nicht mehr so viel. Naja. Vermutlich bleibt da eine Menge, aber ich müsste mich wirklich damit auseinander setzen. Und dazu bin ich, ehrlich gesagt, erstens viel zu faul und zweitens esse ich Milchprodukte, Fette, Obst, scharfe Gewürze und Weißmehl viel zu gerne. 
In meinen 30 Jahren auf dieser Welt habe ich meinen Magen ziemlich gut abgehärtet und ich habe mich mit den Schmerzen, die unweigerlich meist auf diese Nahrungsmittel folgen, arrangiert. Als Kind war das noch anders. Was haben mich meine Eltern von Krankenhaus zu Krankenhaus geschleppt. Aber anscheinend waren damals die Ärzte zu blöde, um zu erkennen, dass bestimmte Lebensmittel der Auslöser für meine wirklich schlimmen Magenkoliken waren. Nicht, dass ihr mich hier falsch versteht: Soooo schlimm sind die schon lange nicht mehr. Zusammen mit meiner eigenen Abhärtung haben sie sich auch gut verwachsen.
Wenn ich mir aber nun schon die Mühe mache, für mich selbst zu kochen (und was gibt es langweiligeres, als nur für sich selbst zu kochen? Die ganze Küche wird dreckig und das Essen ist in zehn Minuten vertilgt.) dann versuche ich, auf meinen armen, bestimmt ganz und gar vernarbten, Magen Rücksicht zu nehmen. Alles verbiete ich mir auch nicht. Aber jetzt ist die Gelegenheit, dem armen Ding mal ein wenig Ruhe zu gönnen.
Den Anfang macht eine superbe Suppe, die ich jedem nur empfehlen kann!



Für zwei Personen:
150 ml Milch
500 gr passierte Tomaten
1 Zwiebel
1 Banane 
eine handvoll Speck
Salz
Pfeffer
Öl
Kokosraspeln


Zwiebeln und Speck anbraten. Wenn beides durch ist, die Banane in Scheiben schneiden und noch ein wenig mit in die Pfanne geben. Milch und passierte Tomaten verrühren und aufkochen lassen. Zum Schluss die Kokosraspeln hinein streuen und mit Zwiebeln, Speck und Banane vermischen.
Wer mag kann vorher auch noch alles durchpürieren.

Zeitaufwand: 15 Minuten.
Geschmacksfaktor: Lecker-schmecker

2/04/2015

Die Weisheit der Eulen

Ich bin ständig müde. Ich wache nachts jede Stunde auf. Ich kann mich an alle meine Träume erinnern, aber es sind alles Albträume. Ein schlechtes Gewissen ist kein gutes Ruhekissen? Ich wüsste nicht, was ich mir vorzuwerfen hätte. Mein Gewissen ist rein. 
Was ich allerdings mache: Futtern bis zum Abwinken. Die ganze ungesunde Palette: Döner, Schokolade, Gummi-Schlümpfe (wie furchtbar ist es, dass die jetzt diese ekelige Schlumpfine im Mix mit drin haben? Seitdem kaufe ich die nicht mehr!). Ich bringe es oft auf zwei Pizzen in der Woche, ach, was sage ich, am Tag! Und nehme Bauchschmerzen, einen angeschwollenen Bauch und Sodbrennen in Kauf. Ich liebe Pizza!
Und ich merke, dass mich das schlapper und müder macht. Denn ich kenne es auch anders. Auch ich habe meine grünen Momente. Dann ernähre ich mich vorbildlich und könnte Bäume ausreißen. Leider habe ich das schon lange nicht mehr getan. Immer rede ich mich mit Stress raus. Aber den haben andere auch. Und natürlich kann man sich auch mal was gönnen. Aber darf mein tägliches Leben so darunter leiden?
Augenringe, blasse Gesichtsfarbe, Atemlosigkeit - in letzter Zeit habe ich es tatsächlich übertrieben. Die ein, zwei Mal gesund essen in der Woche wiegen das nicht auf. Es sollte doch umgekehrt sein!
Deshalb wird der Februar unter dem Motto "Fit werden!" stehen. Nachdem ich die Wohnung auf Vordermann gebracht habe, stehe nun ich an. Und zusätzlich werde ich meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio auch endlich wieder ausnutzen. Ich denke an die zwei Monate im letzten Jahr, an denen ich fast täglich auf Laufband und an Geräten war. Und es ging mir besser, kein Scheiß!
Nein, es geht mir nicht um's Abnehmen. Das ist mir auch in den zwei Monaten Dauerfitness nicht passiert. Aber ich will endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen!






Brille - Brille24
Cardigan - MS Mode
Mops-T-Shirt - Primark
Statement-Kette - über Kleiderkreisel 

Meine neue Eulenbrille - ist sie nicht ganz und gar bezaubernd? Ich sehe 1. tausend Jahre jünger aus und 2. wie Harry Potter. Ich bin begeistert. So eine Brille kann wirklich das ganze Erscheinungsbild verändern. Ist ein bisschen wie verkleiden spielen. Und ich liebe verkleiden spielen. Erstanden habe ich sie online. Wer gerne die Brille wechselt, sollte diese Option auf jeden Fall in Betracht ziehen. Natürlich ist das nicht mit einem Brillenkauf beim Optiker zu vergleichen. Aber wenn ihr einen Brillenpass besitzt und eure Gesichtsform ausgemessen habt, könnt ihr auch im Internet sehr günstige Nasenfahrräder bekommen, durch die ihr eure Alltagsbrille ab und zu ersetzen und damit euren Stil ändern könnt.
Am Cardigan bin ich seit Wochen vorbei geschlichen: Da hing er, im Schaufenster, und sah so kuschelig weich und babyblau aus. Ich fand ihn zu teuer, aber schlussendlich kann man Liebe nicht in Euro aufwiegen.
Und dann natürlich noch mein Mops-T-Shirt. Das wollte ich euch lange schon präsentieren, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Was soll ich sagen? Es ist ein T-Shirt mit Möpsen. Kann es einen besseren Grund geben, es zu besitzen? Was denkt ihr darüber?