9/07/2015

Falling leaves


Die Blätter fallen (naja, noch nicht), ich kann nicht mehr die Abkürzung durch den Park nehmen, weil der bei Anbruch der Dunkelheit geschlossen wird und mein Teeverbrauch steigert sich ins Unermessliche. Ja, es ist Herbst - dem Universum sei Dank! Meine liebste Jahreszeit! Endlich kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich mich in meinen eigenen vier Wänden einigele. Was käme da gelegener als das neue Sortiment von LUSH? Weil ich mich sowieso durch alle Neuheiten probieren werde, durfte ich am Freitag schon mal vorab begutachten, mit was wir bekennenden LUSH-Süchtigen rechnen dürfen - und ich verrate jetzt schon mal, dass ihr zu Recht ganz hibbelig vor eurem Computer sitzt!

8/31/2015

Das Leben ist kein Ponyhof



Ich weiß schon, in diesem Monat bin ich nicht so fleißig wie sonst. Aber ich habe mir eine Auszeit auch mehr als verdient. Trotzdem will ich euch nicht aus dem August lassen, ohne ein paar mehr oder minder weise Worte von gegeben zu haben. Zur Zeit muss ich vermehrt über Rückschläge nachdenken, weil ich in den letzten Wochen doch mit dem einen oder anderen zu kämpfen hatte. Was tut man, wenn so ein Rückschlag unverhofft auf einen zukommt?

8/19/2015

How the other half lives


Da bin ich wieder, entspannt und ohne Augenringe zurück aus meinem dringend benötigten Urlaub. Deshalb gibt es auch keine August-Transformation. Einfach mal die Seele baumeln lassen ist die Devise. Was ich zur Genüge getan habe und noch immer versuche. Noch sind es ein paar Tage, bis ich mich wieder hinter den Schreibtisch klemmen muss. Die will ich ausnutzen, in dem ich Under the Dome bingewatche (ja, die Serie ist grottenschlecht, aber so schlecht, dass ich nicht mehr aufhören kann - kennt ihr das?), viel schlafe und meine Lieblingsblogs lese. Was aber, wenn die "ausgelesen" sind? Die Lösung aller Lösungen bietet zum Beispiel ein Blog wie Two for Fashion.

7/30/2015

Crossroads


Ich habe so ein unbestimmtes Gefühl. Ein Gefühl, als verändere sich etwas. Oder als stehe eine Veränderung kurz bevor. Da ich ja, wie ihr wisst, seit Wochen genau darauf warte, bin ich voller Hoffnung. Ich denke aber, dass ich etwas dafür tun muss. Schließlich steht das Schicksal nicht plötzlich wie Brad Pitt in der Werbung mit dem Motorrad vor der Tür und will telefonieren. Nein, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Aber wie schmiedet man es?

7/24/2015

Granny Hair


Mein perlgraues Haar hat mich Blut lecken lassen. Ich will es -entschuldigt die Pointe- 50 Shades of noch greyer! Kann gar nicht grau genug sein, um die Wahrheit zu sagen. Da ich aber gerade erst beim Frisör war, habe ich gedacht, ach was, das kannst du doch auch selbst von zu Hause aus. Gesagt, getan.

7/17/2015

Mandala

 
Man muss sich auch mal was gönnen. Muss man wirklich. Ich war jahrelang eine Anhängerin von 'viel zu teuer' und 'brauch' ich nicht unbedingt'. Das stimmt auch. Vieles ist zu teuer. Und ich brauch' es nicht unbedingt. Aber ich will. Und es macht mich glücklich. Und obwohl ich kein Krösus bin, kann ich mir doch den ein oder anderen Luxus leisten. "Luxus", in Anführungszeichen. Denn maßlos will ich trotz allem nicht sein. 

7/14/2015

Olaplex Grau


Da bin ich wieder und im Gepäck habe ich meine abgeschlossene Juli-Transformation. Ja, so schnell kann sie gehen, die Verwandlung von Meerjungfrau zur Granny. Vielleicht bin ich ja jetzt ne Manny? Obwohl, das ist der Name für eine männliche Nanny, also muss ich mir was Neues ausdenken. Vorschläge?

Hier jedenfalls das, worauf ihr gewartet habt - mein Erlebnisbericht mit *Olaplex in der Headlounge Cologne!

7/10/2015

I Heart U


Meine Entscheidung zur Juli-Transformation erst so spät im Monat, Schande über mein Haupt! Dann jetzt aber schnell: Diesen Monat geht es wieder mal um etwas Körperliches, nichts Spirituelles. Ich bin schon seit einem Jahr großer Fan des Granny-Hair-Trends, aber bisher waren meine Tressen immer zu kaputt, um davon überhaupt nur zu Träumen. Nun habe ich aber von *Olaplex gehört und wittere meine Chance: Graue Haare, here I come?

7/06/2015

Es brennt!


Vom Himmel hinab! Und kein Ende in Sicht! Lieber so als zu kalt (weil ich ja immer friere - man hasst mich im Büro dafür, dass ich ständig die Heizung auf Anschlag habe, und reißt alle Fenster auf, wenn ich nur für eine Minute den Raum verlasse), aber es wird bedenklich, wenn man kaum atmen kann. Wie dieses Wochenende geschehen. Wie auch am Donnerstag wieder geschehen soll.

Hier also meine 5 Top-Tipps und Tricks, wie ihr mit der Sommerhitze umgehen könnt (alle selbst ausprobiert und funktionieren!) - meine Juli-Transformation folgt im nächsten Post, versprochen!

7/02/2015

Halbzeit


Ist das Jahr tatsächlich schon zur Hälfte rum? Wie schnell ging das denn bitte? Und wo ist die Zeit hin? Mir kommt es vor, als hätte ich mich erst gestern dazu entschieden, jeden Monat unter ein Transformations-Motto zu stellen. Zeit, um die mal unter die Lupe zu nehmen und zu hinterfragen: Hat sich wirklich dauerhaft etwas geändert?

6/30/2015

... küssen besser


Jaaa, endlich wieder bunte Haare! Was fühle ich mich damit wohl. Wie lange? Kann ich nicht sagen. Denn ich wette mit euch: noch ein paar Wochen, dann meckere ich wieder rum, wie viel Aufwand Meerjungfrau-Haar ist. Denn das ist es. Aber dazu gleich. Jedenfalls bin ich jetzt mit dem Blondieren soooo vorsichtig, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Nein, ich gehe damit immer noch nicht zum Frisör (was ich jedem empfehlen würde), weil ich denke, dass ich mich inzwischen ziemlich gut auskenne. Denke, wohlgemerkt. Wir werden sehen. Eine Kurzhaarfrisur ist ja auch schick. 

Heute möchte ich euch von meinem "Da ist es wieder!"-Prozess berichten. Ich liebe solche Tutorials auf anderen Blogs und vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen weiter. Los geht's!

6/29/2015

Kleiner Wau


So wie Mindy ihre eigenen Blog-Posts erhält, soll es Bob, a.k.a. Robert Baratheon, natürlich auch gehen. Gleiches Recht für alle!

6/27/2015

Don't care


Wer meinem Instagram-Account folgt, konnte es ja schon bewundern: Ich habe jetzt grünes Haar (eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt...). Heißt also, ich habe immer noch nicht diese klitzekleine Kleinigkeit gefunden, die mich stört. Dabei war das Grün eher ein Unfall. Mein Ziel ist ja eigentlich Granny-Hair. Aber da ich mein Haar nicht wieder totbleichen will, sondern lieber in kleinen, aber feinen Schritten Richtung Weiß (und damit irgendwann auch Grau) schreiten möchte, habe ich die Blondierung nur für wenige Minuten drin gelassen. Natürlich wurden meine Tressen dann Gelb. Also habe ich den Rest 'Peacock Blue' von Crazy Color (ohne Tierversuche, vegan natürlich) da drauf geklatscht, den ich von vor einem halben Jahr noch vorrätig hatte. Die ersten drei Tage war das auch ein schönes Pfauenblau. Aber dann haben meine morgenlichen Badearien diesem Blau ziemlich schnell die Deckkraft entzogen, so dass mir nur noch ein Pastellgrün bleibt. Ich mag es trotzdem. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Da ich aber nun doch vom natürlichen zu einem rockigeren Look auf meinem Kopf gewechselt bin, müssen - logisch - neue, passende Klamotten her. 

6/24/2015

Manchmal...


... frage ich mich, was mit der Menschheit los ist. Kennt ihr diese Tage, an denen sich ein jeder, den ihr trefft, gegen euch verschworen hat? Muss das denn sein? Muss ich wirklich meine schlechte Laune an meinem Gegenüber auslassen? Das ist mir, ganz ehrlich, noch nie passiert. Naja, man sollte niemals nie sagen und an alle Begebenheiten aus meinem Leben kann ich mich nun nicht so sehr erinnern. Aber ich denke, dass ich mich zumindest jedes Mal entschuldigt habe, wenn es mir aufgefallen ist.

6/18/2015

Ein Sommertraum

 
Fast sieben Monate keinen Urlaub. Könnte man sagen, ich drehe am Rad? Jaaaaa! Und noch einen ganzen Monat muss ich durchhalten. Dabei scheint die Sonne und es ist warm und mir scheint, als hätte jeder frei. Da liegen Menschen im Bikini im Park, nebenan wird stetig gegrillt und überall blitzt braune Haut. Das Urlaubsfeeling ist allgegenwärtig und auch mich hat es angesteckt - ich würde so gerne, ich möchte so gerne... Wenn es ja wenigstens ein Ziel gäbe, auf das ich Hinwarten kann. Aber ich habe mich entschieden, dieses Jahr vernünftig zu sein. Die Nach-Schottland-Ziehen-Pläne werden immer konkreter und dazu brauche ich vor allem eins: Geld. Da ist es vernünftiger (Gottchen, bin ich ERWACHSEN), nicht wegzufahren und alles anzusparen. Außerdem ergab es sich, dass ich nun Besitzerin eines kleinen Sportcabrios bin. Und auch das möchte ausgehalten werden. Von Bob, meinem neuen Mitbewohner, nicht zu reden.

6/15/2015

Karla


Da sind sie, meine neuen Haare. Naja, meine alten Haare, nur jetzt in dunkel. Warum? Weil mich irgendwas stört. Ich weiß aber nicht, was. Kein grundlegenes, tiefes Problem, sondern nur ein kleines Problemchen, das an meiner Hirnrinde nagt. Wenn ich doch nur wüsste, was es ist? Ich dachte, es sei Fernweh. Aber nach Paris empfinde ich es trotzdem noch. Ein Hund vielleicht? Ist zwar super, also wirklich, wirklich super - aber das war es auch nicht. Also Haare? Nö. Gefällt mir zwar sehr gut (oder was denkt ihr?), aber auch das kann mich nicht richtig zufrieden stellen.

6/08/2015

There are other worlds


Es tut mir leid, dass ich im Moment weniger als sonst poste. Aber es gibt gute Gründe. Oder besser: Einen guten Grund: Bob! Ich habe einen Hund adoptiert. Wer meinem Instagram-Account folgt, kennt ihn schon. Natürlich wird es bald einen Post mit ganz vielen Bob-Bildern geben. Aber zuerst wird Paris abgefrühstückt. Da habe ich natürlich auch noch einen ganzen Stapel schöner Bilder für euch. Copyright meine kleine Schwester, übrigens. Die wahnsinnig gut fotografieren kann. Beweis siehe unten.

6/03/2015

Vente Privée


Vorurteile enthalten manchmal eine Prise Wahrheit. Was Pariser Frauen und Stil betrifft, ist es eher ein ganzer Kochlöffel. Denn aus Erfahrung kann ich sagen: Die Damenwelt dort ist jederzeit und an jedem Ort unglaublich elegant und schick zurecht gemacht. Roter Lippenstift schon am frühen Morgen, genauestens aufeinander abgestimmte Kleidungsstücke und klare Linien, wohin das Auge schweift.  

6/02/2015

Le Bleu


Ich bin wieder da und wie immer war Paris ein Schmuckstück. Die Stadt präsentierte sich bei bestem Wetter von ihrer schönsten Seite. Die Geburtstags-Überraschung für meine Schwester ist geglückt und wir verbrachten zwei wundervolle Tage in der Stadt der Liebe. Ein gesonderter Post über die Sehenswürdigkeiten, die ich empfehlen würde, folgt natürlich noch.

5/29/2015

King Casual

 
Wenn ihr das lest, bin ich schon auf dem Weg nach Paris. Eine Überraschung für meine Schwester zum Geburtstag. Sie hat bis dato noch keine Ahnung, wo es hin geht und ich bin mal gespannt, ob sie sich freut. Dass sie immer schon mal nach Paris wollte, weiß ich. Eigentlich kann ja nichts mehr schief gehen - oder?

5/26/2015

Kleine Mau


Es ist wieder mal Zeit für eine Runde Mindy-, a.k.a. White Walker-Fotos. Wenn ihr auch so ein felliges Bündel der Liebe adoptieren wollt, würde ich euch sehr empfehlen, in euren lokalen Tierheimen oder Tierschutzinitiativen nachzuschauen. Die armen kleinen Babys haben es bisher so schwer gehabt, die haben eure Zuwendung bitter nötig!

5/22/2015

Fake Hair don't care

Huch, wo kommt denn die Haarpracht plötzlich her? Wie Haare eine Person doch verändern können... nicht nur äußerlich, was man annehmen könnte. Sondern auch im Innern. Ich habe es sofort gemerkt, als ich die falschen Tressen (es sind zwei - auf jeder Seite jeweils eine und ich habe sie hier her) eingeclippt habe. Ich werfe die falschen Haare hinter meine Schultern, streiche durch, mache einen Zopf und öffne ihn wieder. Und kann an keiner Spiegelung vorbei gehen. 

Das mache ich nicht, weil ich eingebildet bin, sondern weil ich es nicht glauben kann. So anders sehe ich mit langen Haaren aus? So anders fühle ich mich mit langen Haaren? Irgendwie mädchenhafter, obwohl das der totale Gender-Scheiß ist. Ich vermute mal, dass das in ein bis zwei Tagen verflogen ist. Schließlich sind diese Haare niegelnagelneu. Und alles, was neu ist, fühlt sich erstmal ungewohnt an. In einem neuen Kleid fühle ich mich schließlich auch anders als in meinem gemütlichen Jogger. Also alles eine Sache der Eingewöhnung. Oder nicht? Kennt ihr dieses Gefühl und könnt berichten? Ich hatte so lange kurze Haare, dass mir das ein völliges Mysterium ist...


Jeans - Primark
Oberteil - MS Mode
Kette - alt
Gürtel - Gina Tricot


Das Oberteil war ein Spontankauf, weil ich gerade nach dem Motto lebe: "Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider." Weiß gar nicht, warum. Mein Schatz ist gar kein Schornsteinfeger. Aber es zieht mich jeden Tag zu dieser Un-Farbe hin und weil alles im Moment in der Wäsche ist (ich bin da sehr faul in der Hinsicht) war ich fix shoppen. Mir gefällt die Stickerei um den Halsausschnitt sehr, weil es in Hippierichtung geht und das bin ich ja im Grunde meines Herzens auch.

Der Gürtel passt wie die Faust auf's Auge zur Bluse und der Krokodilkette, die ich schon ewig besitze. Ein bisschen geht das auch in Richtung "Game of Thrones", was sein muss, weil ich erst diese Woche die Wanderausstellung in Berlin besucht habe und immer noch ganz begeistert bin. Wer meinem IG-Account folgt, kennt die Bilder. Mein Highlight: In einer virtuellen 4D-Tour die Mauer erkunden. Das war soooo echt, ich musste die Augen schließen als ich mit dem Fahrstuhl nach oben gefahren bin, weil ich Höhenangst habe. Es war überaus cool!

5/20/2015

Maivermaider

See what I did there? Da ich nur positive Reaktionen auf meine Märzhelfer bekommen habe, dachte ich, ein Post mit fünf Produkten, mit denen ich überhaupt nichts anfangen kann, wäre vielleicht auch was für euch. Here they are!


von links nach rechts: Pureology Essential Repair Instant Repair Leave-In Conditioner; Alpecin Anti Schuppen Shampoo; The Body Shop Cranberry Joy Shimmer Lotion; Luvos Heilerde Ultrafein; Seba Med for Men Deo Sensitive 



1. Pureology Essential Repair Instant Repair Leave-In Conditioner
Dieser Conditioner wurde online so gehyped, dass ich ihn mir in meinem Naturkosmetik-Wahn zugelegt habe. Da er in dieser Form nicht mehr hergestellt wird, bezog ich ihn aus zweiter Hand. Kriegt man auch noch überall. Vegan und sulfatfrei ist er und wird ohne Tierversuche hergestellt. Er soll kaputt gebleichtes Haar in wahre Traumlocken verwandeln. Sagen ganz viele. Kann ich leider nicht bestätigen. Mein Haar saugt das Zeug auf, als gibt es kein Morgen mehr, und dann war es das. Geholfen hat es nicht. Wird also auf keinen Fall noch mal gekauft. Vor allem nicht für den Preis. So um die 20 Euro habe ich bestimmt hingeblättert.





2. Alpecin Anti Schuppen Shampoo
Habe ich mir gekauft, nachdem ich mit Haarkreide in mein weißes Haar blaue Strähnchen tönen wollte. Das hat so gut funktioniert, dass das Blau nicht mehr raus ging und laut Internet lautete die Lösung: Schuppenshampoo. Leider hat es mein Haar, das durch die Kreide schon sehr trocken war, noch spröder werden lassen. Ich habe jetzt kein weißes Haar mehr. 'Nough said. Allerdings will ich natürlich nicht sagen, dass es seinem richtigen Zweck, also Schuppen entfernen, nicht nachkommt. Dazu weiß ich zu wenig. Ich würde es eben nur nicht gebleichten Blondinen empfehlen, die bunte Farben aus den Haaren waschen wollen. Kostenpunkt: 5,49 Euro.





3. The Body Shop Cranberry Joy Shimmer Lotion
Scheint es auch nicht mehr zu geben. Seht ihr mal, wie lange diese "Leiche" bei mir vor sich hin vegetiert. Ich kann einfach nichts wegwerfen... Ich liebe ja den Geruch nach Cranberries und die Lotions vom Body Shop sind normalerweise der Hammer. Aber diese Schimmerpartikel bleiben einfach überall kleben und am meisten nervt es, dass die Handflächen danach glitzern wie Edward Cullen in "Twilight". Ein No-Go. Da ich das Zeug geschenkt bekommen habe, weiß ich leider den Preis nicht.





4. Luvos Heilerde ultrafein
Wieder: Die Heilerde erfüllt ihren angedachten Zweck sicher ganz großartig. Aber ich habe sie gekauft, weil ich sie als Trockenshampoo benutzen wollte. Auch so ein Internet-Hype. Was soll ich sagen? Mein Kopf fühlt sich danach nicht mehr nur fettig an, sondern fettig mit einer Staubschicht. Für mich ist das nichts. Dann wasche ich lieber alle zwei Tage. Verklagt mich doch! Falls sich jemand wundert: Ich habe sie in ein altes Einweck-Glas gefüllt, weil alles in alten Einweck-Gläsern schöner aussieht.





5. Seba Med for Men Deo Sensitive
Ich suche schon seit Ewigkeiten nach einem Roll-on Deo ohne Aluminium, weil Krebsgefahr, und teste mich durch die Regale. Das hier ist kein Gewinner. Aber da ich alles aufbrauche, nutze ich es zähneknirschend. Erstens ist es ein Männerdeo und riecht extrem männlich. Ich denke die ganze Zeit, ich wäre mein eigener Freund. Auch ganz schön, aber ihr versteht, was ich meine? Dann hält es nur für kurze Zeit. Wenn ich das mit meinem Lieblingsdeo MIT Aluminium vergleiche, hält es in keinster Weise stand. Mist. Ideen für meinen nächsten Versuch? Ich habe schon die festen Deos von LUSH durch und das von CD.


5/13/2015

Plain and simple

Im Moment schwappt die Minimalism-Bewegung durch alle sozialen Medien. Das Leben vereinfachen, in dem entrümpelt wird. Je weniger Besitztümer, desto befreiter die Seele. Ich zelebriere das schon seit Jahren, weil es einfach stimmt. Tatsächlich: es wird was gehyped, was wirklich Hand und Fuß hat!

Besitze ich weniger, muss ich mir um weniger Gedanken machen. Und je weniger ich mir über meine Besitztümer Gedanken mache, desto mehr merke ich, dass ich sie eigentlich nicht brauche. Außerdem spare ich Zeit. Weniger Kleidung bedeutet: Nicht mehr stundenlang vor dem Spiegel stehen und ein Outfit nach dem anderen verwerfen. Wenn ich nur das im Kühlschrank habe, was ich in dieser Woche auch esse, verdirbt mir nichts. Da ich sowieso die entscheidungs-unfreudigste Person der Welt bin, muss ich nicht lange überlegen, was auf den Tisch kommt. Die Wohnung sieht aufgeräumter aus, wird schneller aufgeräumt und ich finde sofort, was ich benötige. Minimalism hat einfach viel zu viele Vorteile, um es von der Hand zu weisen!

Ein paar Tipps:
  • kommt etwas Neues, geht etwas Altes
  • alles, was seit einem Jahr nicht mehr benutzt/angezogen wurde, fliegt
  • wenn es noch gut genug zum Verkaufen ist, ebay - wenn es noch gut ist, aber nicht mehr so schön, versuchen, es zu verschenken (es gibt gute Verschenk-Gruppen auf Facebook oder über ebay Kleinanzeigen oder an gemeinnützige Vereine)
  • Boxen sind euer Freund
  • Make-Up wird mit dem Alter nicht besser
Habt ihr auch Tipps, die das Leben einfacher machen? Ich würde mich darüber sehr freuen!


Oberteil - H&M
Fake Leder Leggins - Primark
Brosche - aus Dublin


Auch was die Kleidung betrifft hilft Minimalismus mir weiter, wenn mein Hirn zu viel zu tun hat. Mit dieser Basic-Kombi liege ich immer richtig und fühle mich wohl. Grau und Schwarz trage ich sowieso am liebsten (neben richtig, richtig, richtig kräftigen Farben) und sind immer angemessen. 

Mein Hase in der Badewanne gibt dem ganzen den Hauch Unsinn, den ich einfach brauche, sonst wäre ich nicht ich. Egal, wie konservativ ich angezogen bin - immer wird es ein kleines Accessoire geben, das nicht so richtig reinpasst und signalisiert: Hey! Dagegen und so.

Ansonsten überlege ich, mir die Haare braun zu hennaen. Nach der letzten Behandlung habe ich einen leichten Ausschlag am Hals und die Kopfhaut hat zwei Tage lang gejuckt. Wenn ich jetzt auch noch eine Allergie gegen Henna entwickele, bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Haarfarbe rauswachsen zu lassen. Und dann ist braun die bessere Übergangsfarbe. Was denkt ihr? 

5/09/2015

Time is of the essence

Ich wäre rundum glücklich, würde mir gerade nicht eins fehlen: Die Zeit. Als fleißiges Arbeitsbienchen, Teilzeit-Bloggerin und Putzfrau für mich selbst musste ich mir nun unbedingt noch ein größeres Projekt zulegen. Da es etwas ist, das ich liebe, gibt es gar keine Diskussionen. Das muss auch noch auf die To-Do-Liste. Was zur Folge hat, dass ich im Moment keine freie Minute habe. Und das meine ich auch so. Zur Zeit falle ich nachts um 1 Uhr ins Bett, ohne auch nur irgendetwas Privates getan zu haben. 

Das Problem: Ich liebe zwar, was ich tue, aber das ist meinem Körper irgendwann natürlich völlig wumpe. Mein Motor macht dann schlapp und ich habe nichts gewonnen. Deshalb denke ich heute: Zum Teufel damit! Und werde feiern gehen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen privatem Vergnügen und künstlerischem Schaffen ist wichtig, weil der Körper eben nicht so kann, wie der Kopf möchte. Wir sind alle keine Roboter, auch wenn man den Duracell-Modus manchmal gebrauchen könnte. Denkt immer daran und macht euch doch mal ein schönes Wochenende, an dem ihr einfach nur faul seid. Lesen, Fernsehen, im Park rumliegen, und wichtig: KEIN Ziel haben. Dann sind die Batterien am Montag auch schön wieder aufgetankt und es geht Volldampf voraus!



Shirt & Shorts - H&M
Brille - Fielmann


Neulich wollte ich mir neue Kontaktlinsen besorgen und musste lange Zeit auf meine Kundenberaterin (die wirklich die beste Kundenberaterin der Welt ist!) warten. Was war das Ende vom Lied? Der Erwerb dieser Brille! Schlau eingefädelt von Fielmann, hätten sie mich noch länger sitzen lassen, hätte ich vermutlich noch 'ne zweite mitgenommen. Jedenfalls liebe ich sie sehr. Diese Saison bin ich mit der Form ganz vorne dabei: Hornbrille mit leicht nach Außen und Oben zeigenden Ecken. Die Farbe passt hervorragend zu meinen Haaren und je größer die Brille, desto besser. Da bin ich eigen. Wie findet ihr sie?

Außerdem trage ich mein einziges Paar Shorts. Es ist aus Wildleder-Imitat und sehr bequem und ich habe mir dieses Outfit eigentlich als sommerliches Büro-Schmankerl zusammen gesucht. Ich fand es schick und angemessen - bis meine Kollegin meinte, dass sie damit eher an den Strand gehen würde. Aber so sind Geschmäcker. Verschieden. Und das ist auch gut, denn wenn wir alle gleich aussehen würden, dann ist es mit der Individualität Sense.

5/06/2015

Sugly

In den letzten Tagen musste ich mal wieder feststellen, dass die ganze Hand futsch ist, wenn man seinen kleinen Finger zu weit rausstreckt. Ist es denn wirklich so unnormal zu erwarten, dass das Gegenüber eine nette Geste einfach genauso nett annimmt, sich entsprechend verhält und gut ist? Ja. Das ist es wohl.

Ich habe von einer lieben Freundin einen wundervollen Vintage-Tisch (wer meinen Instagram-Account verfolgt, kennt ihn!) erstanden (an dieser Stelle noch mal: Ich werde ihn in hohen Ehren halten! Schließlich ist er mir doppelt so lieb, da er daher kommt wo er her kommt.). Um Platz in meinem Schuhkarton zu schaffen, wollte ich dafür mein Vierer-Expedit sowie meinen völlig funktionstüchtigen Röhrenfernseher (weil ich einfach niemals fern sehe) verschenken. Warum auch verkaufen? Das Expedit hatte eine angekratzte Oberfläche, einen Röhrenfernseher möchte sowieso keiner mehr. Wobei ich da auch anfangen könnte, zu diskutieren, denn ich persönlich würde mich über einen Röhrenfernseher freuen, würde ich denn ein TV-Gerät benötigen. Aber anscheinend muss es heute Flatscreen sein. Naja.

Jedenfalls bot ich die beiden Gegenstände auf diversen Verschenk-Plattformen an. Und wie immer, wenn ich etwas verschenken will, machte ich die gleiche Erfahrung: Alle wollen ein Geschenk, aber keiner ist dankbar. 
Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich erwarte keine Rosen und Schokolade. Was ich erwarte, ist Pünktlichkeit. Verlässlichkeit. Höflichkeit. Aber Geschenktes scheint keinen Wert mehr zu haben in dieser Welt. "Ich will!", schreien alle, aber wenn es dann um das Abholen geht, habe ich schon die abenteuerlichsten Geschichten erlebt: Von "Können Sie mir das auch bringen?" bis zu "Kann ich das auch noch gratis dazu haben?". Und, wie dieses Mal auch, der Klassiker: Dreimal haben wir einen Termin zur Abholung ausgemacht. Beim letzten Mal sagte der Kandidat noch nicht mal ab. Was soll das? Ich würde mich nie, nie, niemals so verhalten! Im Gegenteil - wenn mir schon jemand etwas umsonst gibt, bin ich doch doppelt so dankbar, oder nicht? Dann bin ich rechtzeitig vor Ort, bedanke mich nett und gut ist! Warum ist das so schwierig? 

Ich hasse es, noch funktionstüchtige und schöne Dinge einfach wegzuwerfen. Aber beim nächsten Mal muss ich wirklich gut überlegen. Denn langsam steht es mir bis hier. Kein Wunder, dass wir aus solch einer Wegwerf-Gesellschaft bestehen. Denn wie es in den Wald herein ruft, so schallt es auch heraus! Oder wie seht ihr das?



Kleid - Primark
Tasche - Clockhouse


Manchmal muss man allerdings auch einfach mal Glück haben. Wie ich mit meiner Sugly-Tasche. Wie genial ist die bitte? Leider schon überall ausverkauft. Aber vorenthalten will ich sie euch dennoch nicht, vielleicht gibt es ja bald im C&A einen noch genialeren Nachfolger? Man weiß nie! Seit ich sie habe, schleppe ich sie überall hin mit. Einziger Wehmutstropfen: Der Reißverschluss ist schon kaputt.

Dazu habe ich mich in eins meiner Lieblingskleider geworfen. Früher hielt ich mich ja meterweit von Pünktchen entfernt. Ganz kleingemustert mag ich sie immer noch nicht. Aber hier hat das Muster genau die richtige Größe. Ich liebe auch die Ärmel, weil sie so ein kleines bisschen über die Schultern hinaus gehen. Ganz nackte Schultern habe ich nicht so gern. Außer bei Tube-Tops, aber die sind ja sowieso doof, weil man ständig dran rumzuppeln muss.

Hier habe ich mal was Neues probiert: Die letzten zwei Bilder sind in Bewegung entstanden. Ich tanze. Und was kommt dabei heraus? Ein tanzender Gnom! Findet ihr nicht, dass mein Gesicht doch etwas koboldhaftes hat?

5/02/2015

Cherryblossoms

Ein neuer Monat, ein neuer Vorsatz: Den Moment genießen! Durchatmen, ganz bewusst erleben, was geschieht. Denn so schnell, wie er kommt, ist er auch schon wieder vergangen. Wie die Kirschbaumblüten, die jetzt schon mehr den Boden denn die Äste der Bäume in meiner Nachbarschaft zieren. Jedes Jahr warte ich sehnsüchtig auf sie und ihre kurze Blütezeit. Weil ich das weiß, versuche ich mit allen Sinnen, ihren Anblick zu genießen. 

Und so ist es mit allem, was wir erleben, auch. Gerade freudige Ereignisse sind so schnell wieder vergangen, deshalb sollte man sie nicht vergeuden. Jeder Tag kann etwas Wundervolles für uns bereit halten. Einfach mal das Handy zur Seite legen, sich auf den Balkon setzen und inne halten. Eine halbe Stunde Katze streicheln. Mal mitten in der Stadt die Augen schließen und die Gerüche und Geräusche um einen herum wahrnehmen. Intensiv leben. Egal in welcher Situtation, denn auch Schmerz und Trauer gehört dazu. Nimmt man sie nicht an, können sie doppelt so heftig wieder zurück kommen. Je mehr wir in uns aufnehmen, desto bunter, wirklicher, aufregender wird die Welt.

Was denkt ihr? Murmelt ihr jetzt still "New Age-Quatsch", vor euch hin oder erkennt ihr euch darin wieder?


Bluse & Hose - H&M
Super Stay 14H Lippenstift Infinitely Fuchsia - Maybelline
Blush, Lidschatten Here comes the sun - Artdeco 
 

Kaum trug ich die Bluse mit den Kirschblüten bekam ich innerhalb einer Stunde gleich zwei Komplimente - da hat H&M also was richtig gemacht! Sie sitzt locker, aber nicht zu locker. Wobei ich gespannt bin, wie sie nach mehrmaligem Waschen aussehen wird. Ich halte euch auf dem Laufenden. Ich hätte sie gerne verlinkt, weil sie auch neu ist, aber ich kann sie im Online-Shop einfach nicht finden. Ich vermute aber mal, dass sie noch erhältlich ist und ich einfach zu doof bin, sie richtig zu suchen.

Seht euch meine gloriosen Haare an! Welch' langen Weg haben wir doch hinter uns, um sie wieder so in Form zu bekommen! Und es liegt noch ein ganzes Stück vor uns, aber hey! Ich hätte niemals gedacht, dass sie sich nach SO kurzer Zeit wieder SO sehr erholen würden. Ein Wunder! Und alles nur mit Hilfe von Kokosnussöl. Ich werde nie müde, es zu erwähnen.

Geschminkt bin ich hier übrigens hauptsächlich mit Artdeco-Produkten. Ich habe beim Summer Collection-Gewinnspiel auf Instagram mitgemacht und ein riesiges Paket mit Lidschatten, Foundation, Blush, Nagellack etc. etc. gewonnen, mit dem ich jetzt für die nächsten Jahre versorgt bin. Ich merke auch: Früher habe ich mich nur mit dem Nötigsten geschminkt, weil ich morgens eigentlich so faul bin. Aber jetzt, da diese ganzen Mädchen-Spielzeuge vor meiner Nase stehen, kann ich mich nicht zurück halten und spiele jeden Morgen Beauty-Salon. Das beste Gewinnspiel ever!

4/29/2015

Oh là là!

Kennt ihr das, wenn man denkt, man ist so von etwas überzeugt und niiiiiemals wird sich diese Meinung ändern - und dann dreht sich alles um 180 Grad? Das passiert mir sehr selten, weil ich mir kaum eine feste Meinung über Dinge oder Menschen bilde. Hängt vielleicht damit zusammen, dass ich mich nie entscheiden kann - wie soll ich dann wissen, was mir gefällt? Außerdem geben ich allem eigentlich eine zweite Chance - außer, etwas oder jemand hat mich so sehr enttäuscht, dass die Chance kolossal verspielt wurde.

So geschehen mit Paris. Paris, Frankreich. Der Stadt. In die ich einst in einer eiskalten Silvesternacht reiste und die mir nur ihre schlimmste Seite präsentierte: Geschlossene Läden, Minusgrade, ein fieser Franzose, der mich betrunken verprügeln wollte. Bäh! Seitdem war die Stadt bei mir unten durch.

Jahre später: Zeit für einen Wochenendtrip und Paris liegt doch so nah! Das Fernweh überwog den Abscheu - dem Universum sei Dank! Die beste Ärztin der Welt und ich erwischten die letzte Woche im Jahr, in der der Sommer noch mal so richtig Comeback feierte. Wir mussten vor keiner Sehenswürdigkeit anstehen (Eiffelturm! Louvre!), entdeckten die niedlichsten Vintage-Läden und schaufelten jeden Tag köstliches Essen in uns hinein. Die Menschen waren alle samt und sonders ausnehmend nett, ihrem Ruf gerecht: Stadt der Liebe eben.

Seitdem bin ich Fan. Eine lehrreiche Erfahrung, die hoffentlich in anderen Bereichen meines Lebens Früchte trägt: Egal, wie furchtbar etwas scheint - von einem anderen Licht beleuchtet ist es vielleicht ein Segen!



Kleid - H&M
Spangen-Pumps - Deichmann
Kette - aus Paris


In diesem Outfit fühle ich mich wie eine waschechte Pariserin. Fehlt nur noch der rote Lippenstift. Verdammt! Naja. Zu spät. Elegant, klassisch und trotzdem nicht langweilig - damit kann ich meinen und den Büroalltag ebenso bewältigen. Wenn die ganzen Katzen-Haare doch nicht wären. Ach ja, das Leben mit einem Stubentiger!

Ich liebe es, mir in fremden Ländern Schmuck zu kaufen. Ich trage jeden Tag Ohrringe und Ketten und so habe ich mein Erinnerungsstück immer bei mir. So wie diese Kette mit Eiffelturm-Anhänger. Die stammt übrigens aus meinem ersten, meinem Horrorurlaub. Vielleicht ahnte ich schon damals, dass Paris und ich noch einmal Freunde werden würden. Warum sonst habe ich sie gekauft?

P.S.: Ja, da sieht man meine Jugendsünde, mein ultra-hässliches Elfen-Tattoo. Ich will es demnächst Old School covern lassen - mit Mindy... Stay tuned for more information!

4/25/2015

Da Ba Di, Da Ba Dei

Ich bin glücklich und zufrieden. Darf man das überhaupt sagen, in der heutigen Zeit, wo doch jeder irgendein Zipperlein hat, das drückt? Eigentlich gehört es doch schon zum guten Ton, mit Problemen hausieren zu gehen. Ist es obszön, wenn ich mein Glück offen zeige? Dabei gibt es noch nicht mal einen Auslöser. Oder vielleicht viele winzige, die sich zusammen gefunden haben. Ich weiß auch nicht. Aber das Wetter ist schön und meiner Katze geht es gut und ich schlafe seit dieser Woche auf einer Kaltschaummatratze mit Gelauflage und meine Wohnung ist renoviert und ich lese ein verdammt spannendes Buch... 

Ich würde am liebsten Schnurren, so wohl fühle ich mich. Und das habe ich mir auch verdient, denn natürlich ist nicht immer alles im Leben eitel Sonnenschein. Ich versuche, es zu genießen, so lange es anhält. Jetzt schon Angst vor dem nächsten Tief zu haben, das unweigerlich irgendwann kommen muss, ist dumm. Wenn ich danach gehen würde, bräuchte ich das Haus gar nicht mehr zu verlassen, denn sterben müssen wir ja alle irgendwann mal. Ich koste lieber meine schöne Zeit aus, damit ich, wenn die dunklen Wolken wieder aufziehen, etwas habe, an das ich mich erinnern kann. Und das mir zeigt, was folgen wird - denn vor dem Morgengrauen ist es immer am dunkelsten...



Kleid & Cardigan - H&M
Riemchen Sandalen - Stiefelparadies


Heute bin ich blau. Ich liebe Blau. Man könnte fast meinen, ich wäre Erudite (für alle Divergent-Fans da draußen...). Blau gilt ja auch als beruhigende Farbe und wenn ich hyperaktives Bienchen eins brauche, dann Beruhigung. Vielleicht zieht es mich deshalb so sehr zu dieser kühlen Farbe hin. 

Endlich ist wieder fließende-Kleider-Zeit. Vermutlich werde ich diesen Sommer zu 90 Prozent nur Maxi-Dresses überwerfen, denn sie sind so verdammt gemütlich, sehen Hippie aus (genau meins also) und - wenn wir mal ehrlich sind - muss man sich nicht jeden Tag die Beine rasieren, weil der Stoff fast bis auf den Boden reicht.

Dazu trage ich meine neuen Sandalen, wie schon angekündigt. Ganz schlicht, braun, zweckdienlich und schön. Was anderes kommt mir sommertechnisch nicht an die Füße, alles andere finde ich prätentiös und hässlich. Komisch eigentlich. Normalerweise mag ich alle Arten von Bling-Bling und Verzierungen. Aber nicht auf den Füßen! NIEMALS auf den Füßen!
Wie ist das bei euch? Welchen Mode-Trend würdet ihr niemals mitmachen, auch, wenn jeder Andere vollends begeistert davon ist?

4/20/2015

Sonne sehen

Da bin ich wieder. Habt ihr mich schon vermisst? Ich war richtig, richtig krank. Schon zum dritten Mal in diesem Jahr. Ich habe meine Grippe einfach nicht auskuriert, bin immer schnell schnell wieder Arbeiten gegangen und habe alle Symptome mit Mittelchen und Säftchen unterdrückt. Und mein Fieber letzte Woche war das Ergebnis.

Deshalb habe ich mich selbst dazu gezwungen, nichts zu tun. Eine ganze Woche. Nur liegen, fernsehen, lesen (Kennt ihr die "Divergent" und die "Maze Runner"-Reihen? Ich bin jetzt großer Fan!). Ja, es hat gut getan. Aber ich bin auch fast wahnsinnig geworden. Was mein zehn Jahre jüngeres Selbst wohl nicht verstehen würde. Denn früher gab es für mich nichts Tolleres, als den ganzen Tag im Bett zu liegen. Ich war grundfaul. Und hätte gedacht, dass ich mich in dieser Hinsicht nicht viel verändern würde. Schließlich ist das ja schon so was wie ein fest verankerter Charakterzug. Aber siehe da: Ich kann nicht mehr faul sein. Es gibt so viele Dinge, die gemacht werden müssen, so viele Texte geschrieben, so viele Freunde getroffen, so viele Aufgaben, die sich nicht von selbst erledigen. Und wisst ihr was: Es ist mir keine Last, sondern macht mir richtig Spaß!

Es ist faszinierend, wie viele kleine Veränderungen sich im Laufe des Älterwerdens so einschleichen. Man bemerkt sie erst, wenn sich eine konkrete Situation ergibt, die damit zusammen hängende Fertigkeiten erfordert. Genauso bleibt manches auch auf der Strecke. Erst neulich fiel mir auf, dass ich schon sehr lange nicht mehr Gitarre gespielt habe, und das liebe ich eigentlich sehr. Aber das ist ja das schöne am freien Willen: Nichts hindert mich daran, es wieder aufzunehmen. Man muss sich nur klar werden, was man will. Dann sollte man aber auch die Veränderungen annehmen, ohne ihnen hinterher zu trauern. Ich bin eben nun nicht mehr die Person, die nachmittags stundenlang schlafen kann. Einerseits traurig, aber andererseits gibt es so viel zu entdecken, dass ich darüber sehr glücklich bin. Die Vergangenheit ist vergangen und ich war ein anderer Mensch. Und ist das nicht auch ein aufregender Gedanke für die Zukunft? Wer weiß, wie ich in zehn Jahren sein werde?

Und ihr? Habt ihr auch neue Charakterzüge an euch entdeckt, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben?


  Rock & Strickjacke - Vintage
Ketten - Kurafuchi
Alles andere - Primark


Man sieht mir die Krankheit noch an, aber ich wollte euch mein erstes sommerliches Outfit nicht vorenthalten. Den Rock habe ich schon seit Ewigkeiten, gekauft in einem Vintage-Shop in Berlin. Eigentlich einen Ticken kurz, aber mit Leggins geht das. Ich darf mich nur nich bücken. Warum ich den Rock auch noch liebe: Er ist aus Cord. Cord kann nicht schlecht sein.

Unter dem weiten, grauen Shirt trage ich ein Bustier mit einem Tigerkopf. Aus nachvollziehbaren Gründen zeige ich es hier jetzt nicht ganz, aber ich mag, dass man es durch leicht durchsichtige Stoffe durch sieht. Das gibt dem ganzen Outfit noch einen speziellen Touch. Ansonsten trage ich es gern zum Sport.

Und die Ballerinas natürlich nicht zu vergessen: Es ist wieder Ballerina-Zeit! Wobei es für mich ziemlich schwierig ist, welche zu finden, da die meisten diese hässlichen Schleifen oben drauf haben. Ich bin doch keine zehn Jahre alt!

4/13/2015

Ronja Räubertochter

Da rede ich immer über's Reisen und irgendwie zeige ich euch kaum Bilder, richtig? Das sollte sich ändern. Schottland kennt ihr ja bereits. Amsterdam müsste euch noch im Gedächtnis sein. Auch von Mallorca aus habe ich euch mit Fotos versorgt. Jetzt möchte ich Stockholm präsentieren - eine meiner absoluten Lieblingsstädte! 

Die Menschen sind ultracool, die Vintage-Shops zahlreich und zu Fuß kann ich eigentlich alles erreichen. Stockholm ist eine Reise wert - auch bei Minusgraden, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Ich sage es euch: Ich hatte drei Schichten Kleidung an und habe trotzdem noch geklappert wie ein junges Fohlen!

Zum Verständnis: Die einzelnen Stadteile im zentralen Stockholm erreicht man über verschiedene Brücken. In der Mitte liegt die zauberhafte Altstadt Gamla Stan, eine winzige Insel, die man in einer halben Fußstunde umrundet hat (hier findet ihr unter anderem das Schloss, Touri-Shops und süße Cafés.). Im Norden davon befindet sich der Hauptbahnhof, im Nordosten Djurgarden (Tierpark- und Freilichtmuseum Skansen und verschiedene Museen), im Süden zieht die Stadt dann plötzlich einen Berg hinauf, auf dem man shoppen, shoppen, shoppen kann, und im Nordwesten befindet sich das Bankenviertel mit dem Rathaus auf Kungsholmen. 




Den Gipfel Södermals erreiche ich zu Fuß oder mit einem Aufzug. Auf der Spitze angekommen betrete ich fast sofort den Platz Mosebacke. Hier tobt die Theaterszene, und im Sommer wird immer lange und laut auch draußen gefeiert. Im Winter war es ein biiiiischen verlassen, aber trotzdem wunderschön und elegant. 


Ein Blick auf das Stockholmer Schloss, Kungliga slottet, wie Carl Gustaf sagen würde. Die Wachablösung ist auf jeden Fall einen Blick wert und auch einen Rundgang solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Carl Philip hab' ich leider nicht gesehen...



Stockholms Stadshuset, das Rathaus - eindrucksvoll, oder? Hier findet jedes Jahr das Bankett zur Verleihung des Nobelpreises statt.




Ungeschminkt, fix und fertig, eingefroren, ungekämmt und glücklich!




Im Freilichtmuseum und Tierpark Skansen habe ich einen ganzen Tag verbracht. Hier kann ich nicht nur lokale Tierarten beobachten, sondern auch hautnah erleben, wie die Schweden in früheren Zeiten gelebt haben. Ein Muss für jeden Stockholm-Besuch.







Jedes Gebäude auf Gamla Stan ist ein Foto wert. An jeder Straßenecke gibt es varm korv, Hotdogs, sehr typisch für Stockholm und meeeega lecker. Außerdem Stockbrot und Fisch und süße Stäbchen und und und... In Stockholm kann ich mich vollfuttern!